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Die auditive Wahrnehmung ist vor, nach und während eines tiefen Schlafs die sensibelste überhaupt. Sie bildet eine der Hauptsäulen im Konzept der wakeboX. Der in der wakeboX-Software integrierte MP3-Playaer "mpg123" (Open Source) kann MP3-Dateien und MPEG-Streams aus dem Internet wiedergeben. Für den Player stellt die wakeboX-Software eine umfangreich modifizierbare Playlist, einen Zufallsgenerator und eine Wiederholungsfunktion, wie man sie beispielsweise von WinAmp oder dem Windows Media Player kennt, zur Verfügung. Ferner hat der Player selbst einen Equalizer und eine Verstärkungsregelung. Letztere Funktionen werden ebenso über die wakeboX-Software abgebildet. Die wakeboX gewährt simultanen Zugriff auf beliebig viele MP3-Player, die in einem virtuellen Mischpult zu einem Stereosignal zusammengemischt werden. Vier Instanzen sind als Standard vorgegeben, um eine klare Struktur für den Nutzer ersichtlich zu machen. Player 1 ist für Musik, Internetradio oder Hörbücher zuständig und trägt die Bezeichnung "Infotainment". Player 2 mit dem Namen "Atmo" spielt auschließlich Natur- und Umgebungsgesräusche ab. Player 3 ist reserviert für Bestätigungssignalisierungen in Form von einer menschlichen Stimme oder kurzen Klängen. Auf dem vierten Player werden Alarmsignale, Türklingelgeräusche und das Telefonläuten abgespielt. Diese Struktur ermöglicht beliebig komplexe aurale Umgebungsszenarien. Das Besondere am Konzept der wakeboX ist die Tatsache, dass alle Funktionsparameter der Sektion Audio in Automationsprozesse integriert werden können. Jeder Parameter steht als Aktor zur Verfügung, welchen man beim Erstellen eines Programmes über eine Auswahlliste einbinden kann. Gerade im Schlafzimmer ist es empfehlenswert, hochwertige Klangkomponenten zu verwenden. Umfangreich getestet wurde das USB Transit von M-Audio, welches wir schließlich als inoffizielle wakebox-Referenz gekürt haben. In zahlreichen Testumgebungen haben wir außerdem festgestellt, dass zu viel Bass im Schlafzimmer ein Störfaktor ist. Gerade dann, wenn man sich noch im Bett liegend aufhält, nehmen tiefe Frequenzen überhand. Das liegt darin begründet, dass sich der Kopf meist in der Nähe von Ecken im Raum befindet, wo nach physikalischen Gesetzen tiefe Frequenzen lauter wahrgenommen werden als beispielsweise in der Mitte des Raumes. Weiterhin führt das seitliche Liegen dazu, dass man meist nur über ein Ohr direkte akustische Signale wahrnehmen kann, was diesen Effekt noch einmal verstärkt. Diese Tatsache führte uns zu der Entscheidung, Subwoofer im Betrieb mit der wakeboX zu vermeiden. Es musste ein Lautsprechersystem gefunden werden, welches hochwertige Ergebnisse liefert, aber dennoch keine oder wenige Subfrequenzen aussendet. Das 2.0 System Companion II von Bose hat bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. |